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DVD-Pressung



Für DVD-Pressungen arbeiten wir mit einem der größten unabhängigen Presswerke in Deutschland zusammen.



DVD-Pressungen     


Derzeit unterscheidet man 4 Typen:
DVD 5 (single sided, single layer) 4,7 GByte
DVD 9 (single sided, dual layer) 8,5 GByte
DVD 10 (double sided, single layer) 9,4 GByte
DVD 18 (double sided, dual layer) 17 GByte

Aufgrund des unterschiedlichen Aufbaus der DVD´s ist ihre Herstellung aufwendiger als bei CD´s.
Da eine DVD an sich nur halb so dick ist wie eine CD, werden immer zwei Scheiben von 0,6 mm Stärke miteinander verklebt. Der Fachbegriff hierfür ist Bonding.
Bei der DVD 5 ist die obere Informationsschicht (layer) ein Dummy, der keine Dateninformationen enthält. Daher ist sie nur von einer Seite abspielbar (single sided).
Die DVD 10 ist eine aus zwei aufeinandergeklebten Informationsschichten bestehender Datenträger (double sided). Wie früher bei Schallplatten muss die DVD umgedreht werden, um alle Daten auslesen zu können.
Den zur Zeit technisch anspruchsvollsten Typ stellt die DVD 9 dar. Es werden zwei Informationsschichten (dual layer) auf eine Seite gebracht, so dass der Laser beide Informationsschichten getrennt lesen kann. Der Vorteil liegt an der Benutzerfreundlichkeit, man braucht die DVD nicht extra umdrehen.
So wie die DVD 10 aus zwei aufeinander geklebten DVD 5 besteht, werden bei der DVD 18 zwei DVD 9 zusammengeführt. Zum Auslesen aller Daten muss diese dann wieder umgedreht werden.
Bis zum eigentlichen Produktionsprozess gibt es eine Menge Vorstufen.
Hier ein Beispiel für eine Film-DVD:
1. Bildmaterial
Ein Masterband mit bewegten Bildern wird mittels Computer speziell digitalisiert (MPEG-Stream). Diese Art des Überspielens beinhaltet auch ein Komprimierungsverfahren.
Trotz der hohen Speicherkapazität einer DVD ist eine Komprimierung notwendig. Ein Spielfilm von etwas 135 Minuten Spielzeit würde etwa 164 GByte Speicherkapazität benötigen, was 35 DVD 5 entsprechen würde.
2. Audiomaterial
Auch wenn der Speicherbedarf von Audio-Daten geringer ist, muss auch hier eine Komprimierung vorgenommen werden. Bleiben wir bei unserem Beispiel von einer Länge von 135 Minuten würde eine 6-Kanal-Ton Aufnahme im LPCM-Format einen Speicherplatz von 4,35 GByte benötigen. Damit wäre die Kapazität einer DVD 5 bereits fast erschöpft.
3. Authoring
Als Authoring bezeichnet man das Zusammenbringen aller Bild-, Ton- und sonstiger Daten, um daraus eine Multimediaproduktion entstehen zu lassen. Hierzu gehört auch die oft aufwendig programmierte Navigationsstruktur eines Films (Menü + Ablaufsteuerung), die auch die Möglichkeit schafft, zwischen verschiedenen Sprachen mit und ohne Untertitel wählen zu können.
4. Produktion
Hier setzt im Grunde das komplette Verfahren wie bei der CD-Duplikation ein (siehe Informationen zur CD).
Bei der DVD 9 und der DVD 10 müssen jedoch zwei Glasmaster erstellt werden.
5. Kontrolle und Bedruckung
Wie auch bei der CD-Produktion werden die produzierten Scheiben auf Funktionstüchtigkeit überprüft.
Eine Bedruckung wie bei CD´s kann jedoch nur bei den Typen DVD 5 + DVD 9 vorgenommen werden, da bei den anderen beiden Typen beide Seiten der DVD vom Laser abgetastet werden.
6. Verpackung und Versand
Auch hier werden die DVD´s je nach Kundenwunsch verpackt, evtl. mit Drucksachen versehen und versendet.